Unsere Hoffnung, dass es bald für alle wieder ohne Maske geht

…Unsere Hoffnung, dass es bald für alle wieder ohne Maske geht

Wir konnten bisher über 4.800 Patienten in unserer Praxis impfen.

Dies hat verständlicherweise zu einer Verlängerung der Wartezeiten in der Sprechstunde geführt; auch unsere Telefonleitungen sind nach wie vor hoffnungslos überlastet. Wir sind der Meinung, dass dies zum Wohle aller ist, um die Pandemie schnell zu überwinden.  Für Ihre Geduld sind wir jetzt schon dankbar.

 

Bund reglementiert Impfstoffe – Hausärzte und Patienten schauen in die Röhre…

Unsere Praxis hat in der 47. KW 300 Patienten geimpft und die gleiche Anzahl von Impfstoffen für die KW 48 (ab 29.11.2021) bestellt. Von den angeforderten 50 Vials (je 6 Impfstoffe) haben wir aktuell nur 22 erhalten, dies haben wir leider erst am späten Donnerstagnachmittag (25.11.) erfahren.

Wir haben den ganzen Freitag versucht mehr Impfstoffe zu erhalten, um die für die KW 48 bereits vereinbarten Termine halten zu können.

Telefonate mit der Führung des Landratsamtes Augsburg sind als maximal frustran einzustufen. Der Landrat Martin Sailer war leider überhaupt nicht zu sprechen. Über den Büroleiter wurden wir informiert, dass man uns nicht helfen könne. Herr Sailer hätte im Laufe der Woche einmal mit dem Gesundheitsministerium telefoniert und wir sollen uns doch selber darum kümmern.
Wir wiesen den Büroleiter ebenfalls darauf hin, dass in den Impfzentren erhebliche Probleme bei der Terminvergabe für Zweitimpfungen auftreten. Es werden Termine für die Erstimpfung vereinbart ohne Termine für die Zweitimpfung zu blocken. Dies sorgt für einen zusätzlichen Run auf die Hausarztpraxen. Patienten berichten uns, Zweitimpfungstermine erst im April zu erhalten. Dies wurde vom Büroleiter als nicht richtig abgetan, einer Bitte von uns, diesem Problem nachzugehen, wurde nicht für notwendig erachtet.

In diesem Zusammenhang – als Zeichen dass es auch anders geht – möchten wir uns insbesondere beim Altlandrat Dr. Karl Vogele bedanken, der uns mit seinem Engagement weiterhelfen konnte.

Mittlerweile besteht intensiver Kontakt direkt zum Gesundheitsministerium Bayern. Das dortige Impfstrategiezentrum wurde über Ist und Soll der Impfmengen informiert. Wir hoffen inständig für uns und unsere Patienten, dass ab übernächster Woche wieder ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht.

Unser Helferinnenteam ist seit Freitag mittlerweile seit Stunden beschäftigt insgesamt ca. 170 Termine allein für nächste Woche zu verschieben. Bitte wundern Sie sich nicht, auch am Wochende einen Anruf von unserer Praxis zu erhalten. Problem ist, dass wir bereits bis Ende des Jahres wöchentlich 300 Termine vergeben haben. Wir werden an einem Samstag im Dezember versuchen alle abgesagten Termine nachzuholen, in der Hoffnung, dafür ausreichend Impfstoff zu erhalten.

Wir können uns dafür nur entschuldigen, auch wenn wir das Problem in keinster Art und Weise zu verantworten haben und an Ihr Verständnis appellieren, insbesondere mit unserem Mädels-Team freundlich umzugehen.

Impfung mit BioNTech/Moderna
  • Für die KW 48 ab 29.11. erhalten wir viel zu wenig Impfstoffe (insbesondere betrifft dies den Biontech-Impfstoff). Eine aktuelle Wahl zwischen den beiden mRNA-Impfstoffen kann zum momentanen Zeitpunkt nicht erfolgen. Die Impfstoffe sind vergleichbar, mit der kleinen Einschränkung, dass Patienten unter 30 Jahren ausschließlich Biontech-Impfstoff erhalten. Ältere Patienten die ausschließlich Biontech-Impfstoff erhalten möchten und mit Moderna nicht einverstanden sind, müssen Ihren Impftermin absagen. Wir sind froh, wenn wir ab KW 49 überhaupt genügend Impfstoff erhalten.
  • Bei Impfwunsch bitte mit den unterschriebenen Aufklärungsbögen (sh. download unten) einmal zum Aufklärungsgespräch ohne Termin in unsere Sprechstunde kommen.
  • Die Biontech-Erstimpfung erfolgt derzeit immer ab Mittwochmittag. Hierfür wird Ihnen beim Aufklärungsgespräch ein Termin vergeben.  Eine Zweitimpfung mit Biontech erfolgt mittlerweile nach 3 Wochen (Mittwoch bis Freitag später Vormittag). Aus logistischen Gründen, um keine Impfstoffe zu verwerfen, kann von diesen Terminen nicht abgewichen werden.
  • Der Hersteller Pfizer empfiehlt einen Impfabstand zwischen 3 und 6 Wochen einzuhalten. Da ausreichender Impfschutz erst nach der zweiten Biontech-Impfung gegeben ist, haben wir uns dazu entschieden, das Impfintervall auf den Mindestabstand von 3 Wochen zu verkürzen um insbesondere zu erwartenden steigenden Inzidenzzahlen bestmöglich entgegenzuwirken.

 

Impfung mit Johnson & Johnson / AstraZeneca

Johnson & Johnson

  • Johnson & Johnson muß grundsätzlich nur einmal geimpft werden, bereits zwei Wochen später besteht voller Impfschutz. Bei Impfwunsch mit J&J müssen Sie einmal zum Aufklärungsgespräch in die Praxis kommen. Bitte bringen Sie hierzu die passenden Aufklärungsbögen unterschrieben mit (sh. download unten). Um keinen Impfstoff zu verwerfen, sammeln wir aktuell immer 5 Patienten auf einer Liste. Diese werden dann zeitnah zum Impftermin angerufen. Aktuell ist ausreichend Impfstoff vorhanden, wir impfen jede Woche.
  • Aktuell wird seit September 2021 empfohlen, nach 4 Wochen eine Zweitimpfung mit mRNA-Impfstoff (z.B. BioNTech) durchführen zu lassen. Grundlage sind leicht erhöhte Durchbruchraten im Vergleich zu mRNA-Impfstoffen bei der Delta-Variante.
  • Aufgrund obengenannter Empfehlung muß für Ungeimpfte die Überlegung angestellt werden, sich gleich mit Abstand von 3 Wochen zweimal mit BioNTech impfen zu lassen. Für bereits Geimpfte können wir selbstverständlich bei Wunsch eine Zweitimpfung mit BioNTech nach Terminvereinbarung durchführen.

AstraZeneca

  • AstraZeneca ist weiterhin ein hervorragender Impfstoff. Die deutsche Politik hat sich dazu entschieden, diesen Impfstoff den Praxen nicht mehr zur Verfügung zu stellen. Es findet in Deutschland keine Auslieferung mehr an die Apotheken statt.

 

Impfungen bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren

Ausschließlich Biontech kann an Jugendliche ab 12 Jahren verabreicht werden. Die EU-Kommission hat das Vakzin offiziell zugelassen. Gemäß Bundesregierung folgte sie damit einer Empfehlung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA).

Die ständige Impfkommission (StIKo) hat endlich am 16.08.2021 eine Empfehlung für alle Jugendlichen ab 12 Jahren ausgesprochen. Wir schließen uns dieser Empfehlung an.

Begründung:

  • In den USA sind seit Zulassung im Mai knapp 10 Mio. Jugendliche ab 12 Jahren geimpft worden!
  • David Kimberlin, ist Prof. für Kinder-Infektionskrankheiten an der University of Alabama und berät die US-Gesundheitsbehörden und versteht, woher die Bedenken in Deutschland kommen. „Ich verstehe es, aber ich stimme dem nicht zu“.
    Er erklärt weiter: „Wenn Jugendlich oder junge Erwachsene sich mit COVID 19 infizieren und erkranken, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Herzprobleme bekommen größer als die im Vergleich dazu wenigen Fälle, die nach den Impfungen berichtet wurden.
    In den USA ist COVID 19 die zehnthäufigste Todesursache bei Kindern seit Beginn der Pandemie Anfang 2020.
  • Die Nebenwirkungsrate ist vergleichbar mit denen von jungen Erwachsenen, die meisten sind sehr schwach: Leichte Schmerzen im Arm, Kopfweh, Schüttelfrost, Fieber.
    Doch es gibt auch Berichte von schlimmeren Nebenwirkungen. Bis Ende Mai sind 789 Fälle von Herzmuskel- bzw. Herzbeutelentzündungen aufgetreten. Mehr als die Hälfte dieser Verdachtsfälle bei unter Dreißigjährigen. Ob die Corona Impfung die Ursache war, ließ sich bisher nicht eindeutig klären.
  • Umgekehrt weiß man nach wie vor nicht, wie sich eine Corona-Erkrankung bei Kindern auswirkt. Auch Kinder, die nur leichte oder gar keine Symptome hatten können das sogenannte PIMS-Syndrom (*) entwickeln. Prof. Kimberlin sagt dazu: „Wir verstehen nicht wirklich, warum das passiert, aber es scheint, als werde das durch die Entzündungsreaktion einer COVID 19 Erkrankung entstandene Ungleichgewicht nicht richtig reguliert, und das kann durchaus langfristige Folgen haben.
  • Zusammenfassend schließen wir uns der Meinung an, alle Jugendlichen ab 12 Jahren bei bestehendem Wunsch zu impfen. Wir gehen aufgrund obiger Erklärung davon aus, dass die ständige Impfkommission ihre aktuelle Haltung so dauerhaft nicht aufrechterhalten kann, in Deutschland nur schwerstkranke Kinder zu impfen.

(*PIMS – auf Englisch Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome, also eine Entzündungserkrankung verschiedener Organe bei Kindern – ist tückisch. Es kann als Folge einer COVID Erkrankung auftreten, selbst bei zunächst leichten oder sogar unerkannten Krankheitsverläufen. Die Corona Infektionen bei jungen Menschen steigen aktuell auch in Deutschland an und damit auch die Gefahr, dass PIMS um sich greift. Eine seltene aber lebensbedrohliche Folgeerkrankung bei Kindern.)

 
Sie möchten Ihr Kind impfen lassen? So gehen wir vor:
  • Jugendliche ab 12 Jahren, die eine Impfung möchten, kommen bitte mit einem Erziehungsberechtigten und den passenden Biontech Anamnese- und Aufklärungsbögen (sh. Download unten) ohne vorherige Terminvereinbarung in unsere Sprechstunde.
  • Nach nochmaliger persönlicher Risiko-/Nutzenabwägung kann dann der endgültige Entscheid zu einer Impfung erfolgen. Ein Termin kann dann zeitnah vergeben werden.
  • Die Zweitimpfung mit Biontech wird analog zu den Erwachsenen aktuell nach 3 Wochen erfolgen (eine Terminabweichung ist aus logistischen Gründen auch hier nicht möglich).

Bitte lesen Sie dazu auch gerne die Stellungnahme vom Robert-Koch-Institut (RKI)

Auffrischimpfungen - Booster-Impfungen mit mRNA-Impfstoff
  • Aufgrund der aktuellen Impfstoffregulierung (KW 48) durch den Bund kann sich der Impfstoff nicht ausgesucht werden! Es wird entweder Biontech oder Moderna verimpft. Wir müssen uns freuen, wenn wir überhaupt genug Impfstoff erhalten.
  • Auffrischung für vollständig Geimpfte: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und die Ärzteverbände haben den Streit über Booster-Impfungen beigelegt. Man sei sich nun einig, dass allen, die vor 6 Monaten vollständig geimpft worden seien, eine Auffrischungsimpfung angeboten werden solle, bestätigte das Gesundheitsministerium. Vorrangig sollen Ältere, medizinisches Personal und Personen mit Immunschwäche eine Booster-Impfung erhalten. (Quelle: Tagesschau Stand 04.11.2021)
  • Wir setzen dies mit sofortiger Wirkung um und haben für unsere Praxis folgendes Regime festgelegt: Analog zur Grippeimpfung sprechen wir eine Empfehlung für alle Patienten über 60 Jahren aus, desweiteren erhalten alle Patienten die dies wünschen eine Booster-Impfung.
  • Zwischen Zweitimpfung und Booster-Impfung müssen mindestens 6 Monate vergangen sein. Aktuell werden Auffrischungsimpfungen nur mit mRNA-Impfstoffen durchgeführt (BioNTech). Ausnahme gilt für Personen, die das Vakzin von Johnson&Johnson bekommen haben. Hier kann schon nach 4 Wochen nochmals geimpft werden.
  • Sie möchten eine Booster-Impfung. Bitte melden Sie sich in unserer Praxis, damit wir Sie zeitnah einplanen können um wenig Impfstoff zu verwerfen.
Kreuzimpfungen – erst Astra, dann mRNA

Trotz Hau-Ruck-Empfehlung der ständigen Impfkommission werden in unserer Praxis keine Kreuzimpfungen durchgeführt. Patienten erhalten gerne, frühestens nach 8 Wochen, eine zweite AstraZeneca-Impfung. Der Wunsch nach einer abweichenden Impfung wird von uns respektiert, muß aber in einem Impfzentrum terminiert werden. Falls Sie diese Möglichkeit ohne weiteres Gespräch mit uns wahrnehmen möchten, bitten wir Sie, um Verwerfen von Impfdosen zu vermeiden, Ihren Termin abzusagen. Dies kann bei aktuell schlechter telefonischer Erreichbarkeit ausnahmsweise über unsere Datenschutz Mailadresse erfolgen (datenschutz@aerztezentrum-lechfeld.de). Diese Mailadresse dient ausschließlich der Terminabsage.

Begründung:

  • Die ständige Impfkommission hat praktisch über Nacht zum wiederholten Male ihre Meinung geändert und neue Empfehlungen ausgesprochen. Die Durchführbarkeit war weder mit der Politik und schon gar nicht mit den Impf- und/oder Hausärzten abgesprochen.
  • Die neue Empfehlung der StIKo basiert zunächst auf einer Empfehlung der Charité mit nur 340 Patienten (allein unsere Praxis hat bereits mehr als 2.500 Patienten geimpft). Genauere Angaben macht die ständige Impfkommission nicht und verweist lapidar auf wissenschaftliche Recherche. Eine gesteigerte Immunantwort erscheint mittlerweile wohl sicher. Genauso sicher, wie eine erhöhte Rate an Impfreaktionen.
    Die Immunantwort bei zweimaliger Biontech-Impfung ist im Vergleich zur Astra-Impfung allerdings ebenfalls erhöht. Die Datenlage spricht aber eindeutig dafür, dass eine zweimalige Astra-Impfung ebenfalls sicher ist.
    So hat in einer großen Schottischen Studie (650.000 Biontech versus 500.000 Astra) Astra sogar leicht besser abgeschnitten.In den westlichen Ländern wurden mittlerweile über eine halbe Milliarde Menschen gegen COVID geimpft. Ein beträchtlicher Anteil auch mit der homologen zweimaligen Astra-Impfung. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) teilt aktuell den Aufruf der ständigen Impfkommission nicht und empfiehlt weiterhin, aufgrund einer zu geringen Datenlage, Kreuzimpfungen nicht durchzuführen.
  • Der Impfabstand soll aktuell trotz Erstimpfung Astra auf 4 Wochen verkürzt werden. Astra selbst empfiehlt einen Impfabstand von 8 – 12 Wochen. Es ist bekannt, dass bei Unterschreitung, insbesondere auf 4 Wochen, die Wirksamkeit deutlich auf unter 60 % abfällt. Bei obengenannter noch vollkommen unzureichender Datenlage lässt sich nicht ableiten, warum eine deutlich schlechtere Immunantwort bei Verkürzung des Impfintervalls aufgehoben wird, wenn mit einem MRNA-Impfstoff nachgeimpft wird. Deshalb ist aus unserer Sicht das verkürzte Impfintervall auf 4 Wochen bei einer Kreuzimpfung zumindest als kritisch einzustufen.
  • Damit keine Impfstoffe verworfen werden müssen, sollte Astra in 11er-Blöcken und Biontech in 6er-Blöcken terminiert und geimpft werden. Bei so einem kurzen Impfabstand von 4 Wochen bedeutet dies, dass pro Woche und Praxis wenigstens 66 oder ein Vielfaches davon an Personen geimpft werden müssen, ansonsten muß unweigerlich Impfstoff verworfen werden. Auch wenn die Politik aktuell verkündet hat, mehrere Millionen Impfstoffe, insbesondere Astrazeneka, in die Dritte Welt zu verschenken, ist das Verwerfen jedes einzelnen Impfstoffes in Deutschland als absolut indiskutabel einzustufen.
  • Sollte die Kreuzimpfung nicht nur eine theoretisch bessere Immunantwort geben, sondern soviel besser sein, dass zweimal Astra-Impfung nicht ausreicht, müssten zwingend alle bereits zweimal Astra-Geimpften zeitnah mit einer dritten mRNA-Impfung versorgt werden. Hierfür sagt die StIKo fehlt aber aktuell die Evidenz.
  • Das für Drittländer verschenkte Astra-Impfungen wohl als ausreichend eingestuft werden und bei uns von der ständigen Impfkommission nicht weiter empfohlen wird, erscheint geradezu grotesk.
  • Aktuell stehen in Deutschland in den nächsten Wochen über 3 Mio. Astra Zweitimpfungen an.Wir empfehlen, gemäß den Vorgaben des Herstellers, die Zweitimpfung ebenfalls mit Astra nach 8 bis 12 Wochen, da damit in hohem Maße, insbesondere vor schweren COVID Infektionen geschützt wird.  Die aktuelle Datenlage ist eindeutig und das Vorgehen wird nicht umsonst auch von der WHO empfohlen. Die Wissenschaft geht aktuell davon aus, dass nach einer gewissen Zeit nachgeimpft werden muß. Hier erscheint es dann auch aufgrund der höheren Immunität sinnvoll zu sein „Kreuz-zu-impfen“ und insbesondere Astra-Geimpfte mit Biontech Dritt-zu-impfen. Wenn es hierzu kommen wird, stehen wir selbstverständlich sofort für diese Nachimpfungen zur Verfügungen.
    Der Schnellschuß der ständigen Impfkommission hat jetzt zum wiederholten Male zu einer noch höheren Verunsicherung, insbesondere der Deutschen Bevölkerung geführt. Dies bedauern wir zutiefst.
COVID 19-Tests
  • Die Politik hat mit Stand vom 11.10.21 festgelegt, dass mittlerweile allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot gemacht werden kann. Aus diesem Grund entfällt die Kostenübernahme für alle Tests durch den Bund.
  • Weiterhin kostenfrei ist der Test für Patienten unter 12 Jahren, Schwangere, Stillende sowie Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren (bis 31.12.2021) sowie für Kontaktpersonen zu COVID 19-Infizierten.
  • Patienten mit Erkältungssymptomen können nach Freigabe durch den Arzt ebenfalls kostenlos getestet werden. Hier übernehmen die gesetzlichen sowie privaten Krankenversicherungen die Kosten.

Alle Fragen und Antworten zu COVID 19-Tests finden Sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums hier im Link.

Wer gilt als Genesener? Reicht ein Antikörpertest als Nachweis aus?

Als genesen gilt, wer eine durchgestandene Infektion mit Corona nachweisen kann. Bayern verlangt laut der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung den Nachweis mittels Test nach PCR-Verfahren. Der Test muss mindestens 28 Tage und darf höchstens 6 Monate alt sein.

Genesene können neuerdings bereits 4 Wochen nach Abklingen der Symptome geimpft werden. Bei asymptomatisch Infizierten gilt jetzt die Frist von 4 Wochen nach positivem PCR-Test. Spätestens nach Ablauf von 6 Monaten sollen die Genesenen sich einmal impfen lassen und zählen dann zwei Wochen später (analog zu den zweimal Geimpften) als vollständig grundimmunisiert.

Ein Antikörpertest reicht als Nachweis einer überstandenen Infektion nicht aus. Warum, erklärt ein Sprecher des Bayerischen Gesundheitsministeriums: „Die PCR-Verfahren sind die Testverfahren, mit der bei weitem höchsten analythischen Sensitivität und Spezifität aller anderen Testverfahren zum direkten Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion. Ein serologischer Nachweis SARS-CoV-2-spezifischer Antikörper ist damit nicht vergleichbar. Nach derzeitigem Wissensstand lässt eine solche Untersuchung keine eindeutige Aussage zur Infektiosität oder zum Immunstatus zu. Eine hinreichend sichere individuelle Aussage, ob eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht wurde, ist daher mit Hilfe eines Antikörpernachweises nicht möglich“.
Gemäß der neuen 8. Aktualisierung (!!!) der Impfempfehlungen schätzt die StIKo jetzt Antikörpernachweise zwar generell als geeignet als Belege einer Erkrankung ein. Zum gesicherten Nachweis einer durchgemachten COVID-Erkrankung können dennoch nur PCR-Test herangezogen werden. Eine sinnvolle Erklärung hierfür ist nicht erkennbar.

Aus oben genannten Gründen wird ein Antikörpertest in unserer Praxis nicht empfohlen, die Kosten werden von den Kassen auch nicht übernommen.

Digitaler Impfausweis

Endlich gib es den digitalen Impfausweis!

Die Apotheke im Lechfeld (direkt im Ärztezentrum, Lechring 2, Untermeitingen) steht in den Startlöchern. Ab sofort können vollständig Geimpfte dort ihren QR-Code, den sie zur Erstellung des digitalen Impfausweises benötigen, generieren lassen.

Bitte wenden Sie sich bei Interesse direkt an die Apotheke. Erforderlich für die Erstellung eines QR-Codes ist  der Personalausweis sowie der gelbe Impfausweis.

Mit dem generierten Code können Sie im Anschluß über unterschiedliche Apps (z.B. Corona-Warn-App, CovPass-App etc.) Ihren Impfstatus verwalten.

Wichtige Hinweise

Vor jeder Corona-Impfung muß ein passendes Aufklärungsmerkblatt sowie die Anamnese/Einwilligungserklärung für den entsprechenden Impfstoff zwingend unterschrieben werden.

Die jeweiligen Aufklärungsmerkblätter sowie die Anamnese/Einwilligungserklärungen finden Sie unten im Downloadbereich. Wir empfehlen Ihnen dringend, die Unterlagen im Vorfeld aufmerksam durchzulesen. (Aufklärung mRNA-Impfstoff = BioNTech/Pfizer oder Moderna; Aufklärung Vektor-Impfstoff = AstraZeneca).

WICHTIG: Bei der Einwilligungserklärung ist anzukreuzen:

  • „Ich habe keine weiteren Fragen und verzichte ausdrücklich auf das ärztliche Aufklärungsgespräch“ (Einwilligungserklärung mRNA-Impfstoff)
  • „Ich willige in die vorgeschlagene Impfung gegen COVID-19 mit Vektor-Impfstoff / mRNA-Impfstoff ein“
  • „Ich verzichte ausdrücklich auf das ärztliche Aufklärungsgespräch“ (Einwilligungserklärung Vektor-Impfstoff)
    • Nach Setzen des untersten Kreuzes haben wir die Option, Sie noch am selben Tag zu impfen. Patienten, die dieses Kreuz nicht setzen möchten, müssen zwingend 24 Stunden vor der Impfung in der Sprechstunde gewesen sein.
    • Einige Patienten haben Ängste geäußert bei sehr seltenen Problemen, die im Zusammenhang mit der Impfung stehen, durch Setzen dieses Kreuzes ihren Anspruch auf Haftung zu verlieren. Dies ist nicht so, der Staat haftet weiterhin.

Download-Bereich

Downloads für Impfungen mit mRNA-Impfstoff

(z.B. BioNTech/Pfizer, Moderna)

Aufklärungsmerkblatt mRNA-Impfstoff

Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoff

Anamnese/Einwilligungserklärung mRNA-Impfstoff

Anamnese/Einwilligungserklärung: Schutzimpfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoff

Downloads für Impfungen mit Vektor-Impfstoff

(z.B. AstraZeneca, Johnson & Johnson)

Aufklärungsmerkblatt Vektor-Impfstoff

Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit Vektor-Impfstoff

Anamnese/Einwilligungserklärung Vektor-Impfstoff

Anamnese/Einwilligungserklärung: Schutzimpfung gegen COVID-19 mit Vektor-Impfstoff