Unsere Hoffnung, dass es bald für alle wieder ohne Maske geht

…Unsere Hoffnung, dass es bald für alle wieder ohne Maske geht

Wir konnten bisher knapp 8.000 Patienten in unserer Praxis impfen.

Dies hat verständlicherweise zu einer Verlängerung der Wartezeiten in der Sprechstunde geführt; auch unsere Telefonleitungen sind nach wie vor hoffnungslos überlastet. Wir sind der Meinung, dass dies zum Wohle aller ist, um die Pandemie schnell zu überwinden.  Für Ihre Geduld sind wir jetzt schon dankbar.

Impfung mit BioNTech/Moderna
  • Bei Erstimpfung und Impfwunsch bitte mit dem unterschriebenen Aufklärungsbogen (sh. download unten) einmal zum Aufklärungsgespräch ohne Termin in unsere Sprechstunde kommen. Bei den Folgeimpfungen ist keine erneute schriftliche Aufklärung notwendig.
  • Die Biontech-Erstimpfung erfolgt derzeit nach Terminvereinbarung, dieser wird Ihnen beim Aufklärungsgespräch vergebben.  Eine Zweitimpfung mit Biontech erfolgt frühestens nach 3 Wochen.
  • Der Hersteller Pfizer empfiehlt einen Impfabstand zwischen 3 und 6 Wochen einzuhalten. Da ausreichender Impfschutz erst nach der zweiten Biontech-Impfung gegeben ist, haben wir uns dazu entschieden, das Impfintervall auf den Mindestabstand von 3 Wochen zu verkürzen um insbesondere zu erwartenden steigenden Inzidenzzahlen bestmöglich entgegenzuwirken.

 

Impfungen bei Kindern zwischen 5 und 11 Jahren

Ausschließlich Biontech kann an Kinder zwischen 5 und 11 Jahren verabreicht werden. Seit 26.11.2021 ist der Impfstoff für Kinder EU-weit zugelassen.

Begründung:

  • Die Zulassungsstudie hat ergeben, dass der Kinderimpfstoff von BioNTech/Pfizer für die Anwendung bei 5 – 11 Jährigen wirksam ist und ein positives Nutzen/Risiko-Profil abgeleitet werden konnte. Durch Impfung kann das Risiko einer COVID 19-Erkrankung wirksam reduziert werden.
  • Die Daten einer klinischen Prüfung bei Kindern im Alter zwischen 5 – 11 Jahren zeigten, dass die Verabreichung des Impfstoffs in einer Konzentration von bereits 10 Mikrogramm pro Dosis (ein Drittel des Erwachsenen-Impfstoffes) das Risiko einer COVID 19-Erkrankung um 90,7 % reduziert. Auch die Immunantwort war nach der Impfung von Kindern zwischen 5 und 11 Jahren vergleichbar mit der von geimpften Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
  • Die beobachteten Impfreaktionen in der Zulassungsstudie bei Kindern im Alter von 5 – 11 Jahren sind ähnlich wie bei Personen ab 12 Jahren.

 

Sie möchten Ihr Kind impfen lassen? So gehen wir vor:
  • Sie wünschen eine Impfung bei Ihrem Kind zwischen 5 und 11 Jahren, dann kommen Sie bitte (ein Erziehungsberechtigter) mit den passenden Biontech Anamnese- und Aufklärungsbögen (sh. Download unten) ohne vorherige Terminvereinbarung in unsere Sprechstunde.
  • Nach persönlicher Risiko-/Nutzenabwägung kann dann der endgültige Entscheid zu einer Impfung erfolgen.
  • Bei positiver Entscheidung zur Impfung nehmen wir Sie aktuell in eine Liste auf. Es müssen immer 10 Kinder zusammenkommen um keinen Impfstoff zu verwerfen. Aktuell erreichen wir diese Zahl alle ein bis zwei Wochen, bei zunehmender Zahl an Impfwilligen kann dieser Zeitraum sicher verkürzt werden. Sobald wir die nötige Anzahl erreicht haben, vergeben wir umgehend einen Termin. Bitte stellen Sie sicher, wie und wann Sie am besten erreichbar sind.
  • Die Zweitimpfung mit Biontech wird analog zu den Erwachsenen aktuell nach 3 Wochen erfolgen (eine Terminabweichung ist aus logistischen Gründen auch hier nicht möglich).
Impfungen bei Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren

Ausschließlich Biontech kann an Jugendliche ab 12 Jahren verabreicht werden. Die EU-Kommission hat das Vakzin offiziell zugelassen. Gemäß Bundesregierung folgte sie damit einer Empfehlung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA).

Die ständige Impfkommission (StIKo) hat endlich am 16.08.2021 eine Empfehlung für alle Jugendlichen ab 12 Jahren ausgesprochen. Wir schließen uns dieser Empfehlung an.

Begründung:

  • In den USA sind seit Zulassung im Mai knapp 10 Mio. Jugendliche ab 12 Jahren geimpft worden!
  • David Kimberlin, ist Prof. für Kinder-Infektionskrankheiten an der University of Alabama und berät die US-Gesundheitsbehörden und versteht, woher die Bedenken in Deutschland kommen. „Ich verstehe es, aber ich stimme dem nicht zu“.
    Er erklärt weiter: „Wenn Jugendlich oder junge Erwachsene sich mit COVID 19 infizieren und erkranken, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Herzprobleme bekommen größer als die im Vergleich dazu wenigen Fälle, die nach den Impfungen berichtet wurden.
    In den USA ist COVID 19 die zehnthäufigste Todesursache bei Kindern seit Beginn der Pandemie Anfang 2020.
  • Die Nebenwirkungsrate ist vergleichbar mit denen von jungen Erwachsenen, die meisten sind sehr schwach: Leichte Schmerzen im Arm, Kopfweh, Schüttelfrost, Fieber.
    Doch es gibt auch Berichte von schlimmeren Nebenwirkungen. Bis Ende Mai sind 789 Fälle von Herzmuskel- bzw. Herzbeutelentzündungen aufgetreten. Mehr als die Hälfte dieser Verdachtsfälle bei unter Dreißigjährigen. Ob die Corona Impfung die Ursache war, ließ sich bisher nicht eindeutig klären.
  • Umgekehrt weiß man nach wie vor nicht, wie sich eine Corona-Erkrankung bei Kindern auswirkt. Auch Kinder, die nur leichte oder gar keine Symptome hatten können das sogenannte PIMS-Syndrom (*) entwickeln. Prof. Kimberlin sagt dazu: „Wir verstehen nicht wirklich, warum das passiert, aber es scheint, als werde das durch die Entzündungsreaktion einer COVID 19 Erkrankung entstandene Ungleichgewicht nicht richtig reguliert, und das kann durchaus langfristige Folgen haben.
  • Zusammenfassend schließen wir uns der Meinung an, alle Jugendlichen ab 12 Jahren bei bestehendem Wunsch zu impfen. Wir gehen aufgrund obiger Erklärung davon aus, dass die ständige Impfkommission ihre aktuelle Haltung so dauerhaft nicht aufrechterhalten kann, in Deutschland nur schwerstkranke Kinder zu impfen.

(*PIMS – auf Englisch Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome, also eine Entzündungserkrankung verschiedener Organe bei Kindern – ist tückisch. Es kann als Folge einer COVID Erkrankung auftreten, selbst bei zunächst leichten oder sogar unerkannten Krankheitsverläufen. Die Corona Infektionen bei jungen Menschen steigen aktuell auch in Deutschland an und damit auch die Gefahr, dass PIMS um sich greift. Eine seltene aber lebensbedrohliche Folgeerkrankung bei Kindern.)

 
Sie möchten Ihr Kind impfen lassen? So gehen wir vor:
  • Jugendliche ab 12 Jahren, die eine Impfung möchten, kommen bitte mit einem Erziehungsberechtigten und den passenden Biontech Anamnese- und Aufklärungsbögen (sh. Download unten) ohne vorherige Terminvereinbarung in unsere Sprechstunde.
  • Nach nochmaliger persönlicher Risiko-/Nutzenabwägung kann dann der endgültige Entscheid zu einer Impfung erfolgen. Ein Termin kann dann zeitnah vergeben werden.
  • Die Zweitimpfung mit Biontech wird analog zu den Erwachsenen aktuell nach 3 Wochen erfolgen (eine Terminabweichung ist aus logistischen Gründen auch hier nicht möglich).
Auffrischimpfungen - Booster-Impfungen mit mRNA-Impfstoff (3. Impfung)
  • Es wird mit mRNA-Impfstoff entweder BioNTech oder Moderna geboostert. Empfohlen wird der Booster allen Patienten ab 12 Jahren.
  • Zwischen Zweitimpfung und Booster-Impfung müssen mindestens 3 Monate vergangen sein. Ausnahme gilt für Personen, die das Vakzin von Johnson&Johnson bekommen haben. Hier kann schon nach 4 Wochen nochmals geimpft werden.
  • Sie möchten eine Booster-Impfung. Bitte melden Sie sich in unserer Praxis, damit wir Sie zeitnah einplanen können.
  • Wer sich nach der COVID 19 Impfung (unabhängig von der Anzahl der Impfstoffdosen) infiziert, soll in der Regel 6 Monate nach der Infektion eine Boosterimpfung erhalten.
  • Kinder zwischen 5 – 11 Jahren können gemäß STIKO-Empfehlung bei vorhandenen Vorerkrankungen ebenfalls geimpft werden. Hier soll ein Impfabstand zur Grundimmunisierung von mindestens 6 Monaten eingehalten werden.
Auffrischimpfungen - Booster-Impfungen mit mRNA-Impfstoff (4. Impfung)

Eine zweite Boosterimpfung (4.Impfung) mit einen mRNA-Impfstoff wird für folgende Personengruppen empfohlen:

  • bei Menschen ab dem Alter von 70 Jahren
  • Bewohner und Betreute in Einrichtungen der Pflege sowie für Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe
  • Menschen mit Immundefizienz ab dem Alter von 5 Jahren
  • Ebenfalls eine zweite Boosterimpfung erhalten Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen, Insbesondere solche mit direktem Patienten- bzw. Bewohnerkontakt

Bei über 70 Jährigen, Bewohner und Betreuten in Einrichtungen der Pflege und bei immundefizienten Personen ist die zweite Auffrischimpfung frühestens 3 Monate nach der ersten Auffrischimpfung empfohlen.

Bei Tätigen in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen ist die zweite Auffrischimpfung frühestens 6 Monate nach der ersten Auffrischimpfung empfohlen. In begründeten Einzelfällen kann auch hier bereits eine Impfung nach 3 Monaten erwogen werden.

COVID 19-Tests
  • Ab April 2022 sind von der Regierung, mit wenigen Ausnahmen (z.B. Krankenhausaufenthalte, Bestätigung positiver Schnelltests), keine kostenlosten PCR-Tests mehr vorgesehen! Über Nachbesserung soll diskutiert werden (Stand 30.03.2022).
  • Im Falle der Überprüfung eines positiven Schnelltests durch PCR-Test bei uns muß dieser ausnahmslos in der Praxis vorgezeigt werden.

Alle Fragen und Antworten zu COVID 19-Tests finden Sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums hier im Link.

Positives Testergebnis? Was zu beachten ist!

Alle Informationen hierzu finden Sie hier im Link beim Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

Isolation und Quarantäne

Alle Informationen hierzu finden Sie hier im Link beim Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

Wer gilt als Genesener? Reicht ein Antikörpertest als Nachweis aus?

Als genesen gilt, wer eine durchgestandene Infektion mit Corona nachweisen kann. Bayern verlangt laut der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung den Nachweis mittels Test nach PCR-Verfahren. Der Test muss mindestens 28 Tage und darf höchstens 6 Monate alt sein.

Genesene können neuerdings bereits 4 Wochen nach Abklingen der Symptome geimpft werden. Bei asymptomatisch Infizierten gilt jetzt die Frist von 4 Wochen nach positivem PCR-Test. Spätestens nach Ablauf von 6 Monaten sollen die Genesenen sich einmal impfen lassen und zählen dann zwei Wochen später (analog zu den zweimal Geimpften) als vollständig grundimmunisiert.

Ein Antikörpertest reicht als Nachweis einer überstandenen Infektion nicht aus. Warum, erklärt ein Sprecher des Bayerischen Gesundheitsministeriums: „Die PCR-Verfahren sind die Testverfahren, mit der bei weitem höchsten analythischen Sensitivität und Spezifität aller anderen Testverfahren zum direkten Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion. Ein serologischer Nachweis SARS-CoV-2-spezifischer Antikörper ist damit nicht vergleichbar. Nach derzeitigem Wissensstand lässt eine solche Untersuchung keine eindeutige Aussage zur Infektiosität oder zum Immunstatus zu. Eine hinreichend sichere individuelle Aussage, ob eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht wurde, ist daher mit Hilfe eines Antikörpernachweises nicht möglich“.
Gemäß der neuen 8. Aktualisierung (!!!) der Impfempfehlungen schätzt die StIKo jetzt Antikörpernachweise zwar generell als geeignet als Belege einer Erkrankung ein. Zum gesicherten Nachweis einer durchgemachten COVID-Erkrankung können dennoch nur PCR-Test herangezogen werden. Eine sinnvolle Erklärung hierfür ist nicht erkennbar.

Aus oben genannten Gründen wird ein Antikörpertest in unserer Praxis nicht empfohlen, die Kosten werden von den Kassen auch nicht übernommen.

Digitaler Impfausweis

Endlich gib es den digitalen Impfausweis!

Die Apotheke im Lechfeld (direkt im Ärztezentrum, Lechring 2, Untermeitingen) steht in den Startlöchern. Ab sofort können vollständig Geimpfte dort ihren QR-Code, den sie zur Erstellung des digitalen Impfausweises benötigen, generieren lassen.

Bitte wenden Sie sich bei Interesse direkt an die Apotheke. Erforderlich für die Erstellung eines QR-Codes ist  der Personalausweis sowie der gelbe Impfausweis.

Mit dem generierten Code können Sie im Anschluß über unterschiedliche Apps (z.B. Corona-Warn-App, CovPass-App etc.) Ihren Impfstatus verwalten.

FAQ's rund um Corona

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat hier im Link alle häufig gestellten Fragen zum Thema Corona zusammengefasst.

Finanzielle Unterstützung - Quarantänehilfe, Elternhilfe

Finanzielle Unterstützung bei Corona notwendig, hier geht’s zu dem Link (sh. 4. Punkt bei den Maßnahmen)

Für unsere ausländischen Mitbürger die wichtigsten Corona-Informationen in den unterschiedlichsten Muttersprachen

Die wichtigsten Informationen zur Corona-Impfung (Aufklärungsmerkblatt – Impfbrief), Corona Positiv – was dann oder allgemeine Infos zum Corona Virus in den unterschiedlichsten Sprachen finden Sie hier im Link

Wichtige Hinweise

Vor jeder Corona-Impfung muß ein passendes Aufklärungsmerkblatt sowie die Anamnese/Einwilligungserklärung für den entsprechenden Impfstoff zwingend unterschrieben werden.

Die jeweiligen Aufklärungsmerkblätter sowie die Anamnese/Einwilligungserklärungen finden Sie unten im Downloadbereich. Wir empfehlen Ihnen dringend, die Unterlagen im Vorfeld aufmerksam durchzulesen. (Aufklärung mRNA-Impfstoff = BioNTech/Pfizer oder Moderna; Aufklärung Vektor-Impfstoff = AstraZeneca).

WICHTIG: Bei der Einwilligungserklärung ist anzukreuzen:

  • „Ich habe keine weiteren Fragen und verzichte ausdrücklich auf das ärztliche Aufklärungsgespräch“ (Einwilligungserklärung mRNA-Impfstoff)
  • „Ich willige in die vorgeschlagene Impfung gegen COVID-19 mit Vektor-Impfstoff / mRNA-Impfstoff ein“
  • „Ich verzichte ausdrücklich auf das ärztliche Aufklärungsgespräch“ (Einwilligungserklärung Vektor-Impfstoff)
    • Nach Setzen des untersten Kreuzes haben wir die Option, Sie noch am selben Tag zu impfen. Patienten, die dieses Kreuz nicht setzen möchten, müssen zwingend 24 Stunden vor der Impfung in der Sprechstunde gewesen sein.
    • Einige Patienten haben Ängste geäußert bei sehr seltenen Problemen, die im Zusammenhang mit der Impfung stehen, durch Setzen dieses Kreuzes ihren Anspruch auf Haftung zu verlieren. Dies ist nicht so, der Staat haftet weiterhin.

Download-Bereich

Downloads für Impfungen mit mRNA-Impfstoff

(z.B. BioNTech/Pfizer, Moderna)

Aufklärungsmerkblatt mRNA-Impfstoff

Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoff

Anamnese/Einwilligungserklärung mRNA-Impfstoff

Anamnese/Einwilligungserklärung: Schutzimpfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoff